COVID 19 - Mobility Update

Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt den Mobilitäts- und Transportsektor in Europa vor eine große Herausforderung. Der DKV steht seinen Kunden bei dieser Herausforderung eng zur Seite. Unsere Geschäftsprozesse haben wir abgesichert. Derzeit sind alle europäischen DKV-Niederlassungen zu 100 % arbeitsfähig. Dabei legen wir höchsten Wert auf den Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Mit unseren Produkten für den Tank-, Maut- und Finanzbereich leisten wir unseren Beitrag, um auch in diesen Zeiten die Mobilität für Logistik und Flottenmanagement aufrecht zu erhalten.

All unsere Produkte, insbesondere Tankkarten können weiterhin und ohne Verzögerungen bestellt oder entsperrt werden. Alle Mautboxen können ebenfalls weiterhin bestellt werden und kommen in die Auslieferung. Alle Kundenanfragen beantworten wir per Mail und/oder Telefon. Unser gesamtes Team arbeitet mit hohem Einsatz daran, Europa auch in Zeiten des Corona-Virus miteinander zu verbinden.

Der DKV beobachtet die Situation bezüglich des neuartigen Coronavirus (COVID-19) sehr genau. Hier erhalten Sie eine Übersicht darüber, inwiefern die sich schnell entwickelnde Situation Ihren Geschäftsbetrieb beeinflussen kann.

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte auch die Self Service Optionen des DKV COCKPIT, die Sie über den Login Bereich der DKV Website finden.

Hilfsmaßnahmen für deutsche Unternehmen

Um deutsche Unternehmen vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Maßnahmen zu schützen, haben sowohl der Bund als auch die Länder eine Vielzahl von Hilfsmaßnahmen verabschiedet.

Nachfolgend haben wir für Sie Informationen zu den wichtigsten Maßnahmen zusammengestellt.

30.3.2020

Freizügigkeit von Transportarbeitern in der Europäischen Union - Klärung der erforderlichen Dokumente zur Bescheinigung internationaler Transporttätigkeit

In ihrem Schreiben an die EU-Mitgliedstaaten vom 26. März hat der Generaldirektor der GD MOVE die Bedeutung des Begriffs "Transportarbeiter" geklärt, der für den Straßenverkehrssektor auch Berufskraftfahrer umfasst, die ihre Aufgaben international ausführen.

In ihrer Mitteilung "Grüne Fahrspuren" vom 23. März stellte die EK den Grundsatz der Freizügigkeit von Transportarbeitern auf und forderte die Mitgliedstaaten auf, sie nicht der Quarantäne zu unterwerfen, es sei denn, sie weisen COVID-19-Symptome auf, und auch keine ärztliche Bescheinigung oder Erklärung von ihnen zu verlangen. In ihrer gemeinsamen Erklärung vom 26. März unterstützten die Staats- und Regierungschefs der EU die EG-Mitteilung über die Grünen Fahrspuren und machten sie damit zu einer gemeinsamen Verpflichtung aller EU-Mitgliedstaaten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ausweisdokument des Fahrers, seine Bescheinigung über die berufliche Befähigung (CPC) und die Bescheinigung für Arbeitnehmer im internationalen Verkehr gemäß Anhang 3 der Mitteilung der Kommission über die Grünen Fahrbahnen, die vom Arbeitgeber erstellt und unterzeichnet wurde, von den Kontrollbehörden der EU-Mitgliedstaaten als ausreichender Nachweis der beruflichen Tätigkeit akzeptiert werden sollten. Von Berufskraftfahrern sollten keine zusätzlichen Dokumente verlangt werden.

30.3.2020

Das Deutsche Verkehrsforum (DVF) hat einen Corona-Maßnahmen-Tracker entwickelt, der die wesentlichen Forderungen der Verkehrsbranche an die Politik bündelt und die Erfordernisse mit den tatsächlich umgesetzten Ad-hoc-Maßnahmen abgleicht: https://www.verkehrsforum.de/de/corona-massnahmen-tracker

Quelle: DVZ

30.3.2020

Das niedersächsische Verkehrsministerium will Schwerlasttransporte erlauben, auch wenn kein Beifahrer mitfährt. Hintergrund ist, dass der nötige Abstand von 1,5 m, der derzeit im Sinne des Infektionsschutzgesetzes gilt, in einer Fahrerkabine nicht eingehalten werden kann.

Quelle: DVZ

29.3.2020

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat angekündigt, in der Corona-Krise Bonuszahlungen für Arbeitnehmer bis 1.500 EUR steuerfrei zu stellen. Zu den Arbeitnehmern, die derzeit unter „erschwerten Bedingungen“ Außergewöhnliches leisteten, zählt der SPD-Minister auch explizit LKW-Fahrer.

Quelle: DVZ

28.3.2020

Der Markt über die Frachtenbörsen bricht ein, die Kilometerpreise fallen deutlich unter die Betriebskosten deutscher Unternehmen.

Quelle: Eurotransport

DKV Assist - 27.03.2020

Der DKV Assist, die Notrufhotline des DKV´s, steht allen Anrufern wie gewohnt zur Verfügung. Sollten Mitarbeiter oder ganze Büros einzelner Länder ausfallen, werden die Anrufe gemäß des Notfallplans automatisch weitergeleitet.

Die Pannenhilfe wird weiterhin europaweit angeboten, wobei es aufgrund der zeitweisen Schließung einzelner Partnerbetriebe zu einer Verzögerung kommen kann. Aktuell können bis auf Weiteres aus den meisten europäischen Ländern aufgrund von Einreisebeschränkungen keine Fahrzeuge mehr zurückgeführt werden.

Zudem wurde den Abschlepppartnern freigestellt, in der jetzigen Situation auf die Beförderung der Havaristen (Fahrer) im Pannenhilfs-/Abschleppfahrzeug zu verzichten.

Mietleistungen - 27.3.2020

Alle DKV-Partner bieten wie gewohnt ihre Mietleistungen an. Einige Partner führen bei der Rückgabe des Fahrzeugs eine Desinfektion des Cockpits vor. Genauere Informationen können Sie direkt bei dem Partner anfragen.

Quelle: DKV Produkt Management Vehicle Services

01.04.2020

Fahrzeugreinigung

Autoglas-Spezialisten, Innenraumreinigung und Außenwäsche: Trotz Corona sind einige DKV-Partner mobil unterwegs und für Sie da.

Der neue DKV-Partner „nobleglass GmbH & CO. KG“ leistet einen Vor-Ort-Service für:

•mobile Reparatur von Steinschlägen

•mobiler Austausch von Scheiben

•mobile Kalibrierung von Fahrassistenzsystemen

Das Unternehmen MyCleaner GmbH bietet DKV Kunden Wunschort und Wunschtermin an:

•mobile Innenreinigung

•mobile Außenreinigung

•mobile Desinfektion

Alles Leistungen sind über die DKV-Karte abrechenbar.

30.3.2020

Kroatien: HAC hat Sicherheitsmaßnahmen für die Mitarbeiter eingeführt, so dass viele von ihnen im Home-Office arbeiten. Bis auf Weiteres sind unsere Verkaufsbüros von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, und die POS Ogulin und Zagvozd sind geschlossen. Die Rabatte für Fahrzeuge der Kategorie III und IV für die Euro-Emissionsklasse EURO VI wurden so aktualisiert, dass EURO VI-Fahrzeugen ein zusätzlicher Rabatt in Höhe von 7% gewährt werden. Die neuen Vorteile können nur gewährt werden, wenn das ETC für EURO VI kodiert ist, ansonsten muss das ETC-Gerät zusammen mit der entsprechenden Dokumentation in der Kasse zur Kodierung in unserem System in die EURO VI-Klasse vorgelegt werden. Dieser zusätzliche Rabatt gilt ab dem 1.4.2020.

26.3.2020

Der Mautbetrieb in Serbien wird trotz Ausgangssperre (seit 15.03.20) fortgeführt. Lkw dürfen weiterhin durch Serbien fahren. JUGOEXSIM setzt die Mauterhebung wie gewohnt fort, der Betrieb an den Grenzübergängen bleibt ebenfalls bestehen (24/7).

An allen Contact Points gibt es ausreichend OBUs um die Kunden zu versorgen. Außerdem gibt es genügend OBUs um bei Bedarf eine Notfallversorgung zu gewährleisten.Alle vertraglichen Verpflichtungen von JUGOEXSIM gegenüber DKV werden weiterhin erfüllt.

Quelle: Lieferant Jugoexsim (Maut Serbien)

26.3.2020

Der bulgarische Staat hat den ausländischen Transit bis auf Weiteres gestoppt und lässt aktuell nur noch Verkehre im Binnenmarkt zu. Dies bedeutet, dass der Betreiber ab sofort keine OBUs mehr an nicht bulgarische-Kunden versenden kann. Das Registrierungsteam setzt die Erfassung der OBU-Registrierungen beim Betreiber fort, priorisiert jedoch bulgarische Kunden.

Unabhängig vom Fahrzeug (bulgarisch, türkisch, polnisch, romanisch usw.) muss der Fahrer 14 Tage lang unter Quarantäne bleiben, wenn er aus EU-Ländern kommt und in Bulgarien entladen/beladen wird. Transit-LKWs werden in Konvois zusammengefasst und dann von der Polizei zum anderen Grenzübergang begleitet.

Während des Wartens an der Grenze können die LKW-Fahrer einen Routenpass kaufen.

Quelle: DKV Team Projekt Maut Bulgarien

26.3.2020

Berlin. Forderungen, die Lkw-Maut auszusetzen, lehnte Scheuer ab. Die Maut sei für ihn kein Thema, weil sie alle gleich treffe. Es gebe andere Möglichkeiten, dem Gewerbe zu helfen.

Quelle: Verkehrsrundschau

24.3.2020

Der Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (Elvis) fordert von der Bundesregierung, die Lkw-Maut während der Corona-Krise auszusetzen. Bereits am Freitag hat sich der Verbund deswegen in einem offenen Brief an den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gewandt. Um Speditionen schnell finanziell zu entlasten, fordert Elvis daher auf die Erhebung der Lkw-Maut auf deutschen Fernstraßen rückwirkend zum 1. März zu verzichten.

Quelle: Verkehrsrundschau

Wir sorgen auch weiterhin dafür, dass Sie laden können.@work - @home

PreChecks, Installationen und Inbetriebnahmen sowie technischer Support vor Ort werden auch weiterhin durch unsere Partner durchgeführt. Dazu wurden zusätzliche Maßnahmen abgestimmt, um kein unnötiges Risiko durch die Vor-Ort-Termine einzugehen. Die Installateure sind angehalten, vor ihren geplanten Terminen den Kunden anzufragen, ob sich dieser in Quarantäne befindet. Ist dies der Fall, wird der Termin abgesagt. Ist der Kunde nicht in Quarantäne, kann der Kunde entscheiden ob der Termin stattfinden soll oder nicht. Alle Installateure sind bzgl. Sicherheitsmaßnahmen und Hygiene sensibilisiert und haben z.B. ihre Autos mit Desinfektionsmittel, Handwaschmöglichkeiten etc. ausgestattet. Zudem wird bei Arbeiten vor Ort auf den Sicherheitsabstand geachtet. Bevor ein Kunde in die Räumlichkeiten zur Abnahme kommt, werden nach gegenseitiger Abstimmung vor Ort Wartezeiten mit eingeplant.

Ladenetzverfügbarkeiten - @road

Einschränkungen des öffentlichen DKV Lade-Netzes sind uns nicht gemeldet.

Förderungsprogramme

Das Berliner Förderprogramm Wirtschaftsnahe Elektromobilität (WELMO) wird vorerst ausgesetzt, weil die vorhandenen Fördermittel von 6 Mio. Euro für das Jahr 2020 bereits ausgeschöpft sind und die verantwortliche Landesbank in der Coronakrise geschont werden soll. Es ist geplant, das Programm mit geänderten Förderbedingungen wieder aufzugreifen. https://www.welmo.de/

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Aktuelle Situation im europäischen Landverkehr

Wir setzen alles daran, Ihnen aktuelle Informationen zu der Situation rund um das Coronavirus zur Verfügung zu stellen, dennoch möchten wir Sie bitten, sich über die Entwicklung der Gesamtsituation in den Medien eigenständig informiert zu halten.

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