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DKV Euro Service: News und Presse

02.02.2018 zurück Pressemitteilung

„Wir nehmen dem Kunden den Verwaltungsaufwand ab“

Ab 1. April 2018 stellt Slowenien von einem auf Mautstationen basierenden System auf das barrierefreie Mautsystem DarsGo um, das für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen vorgeschrieben ist. Matej Kranjc vom Mautanbieter DARS und Uroš Bračun, Niederlassungsleiter beim DARS-Partner DKV Euro Service Slovenia, erläutern in einem Interview, was Transportunternehmen tun können, um zu erreichen, dass auf ihren Routen die Mautgebühren stets bezahlt sind, und welche Vorteile sie von DarsGo erwarten können.

Herr Kranjc, aus welchem Grund führt Slowenien ein neues Mautsystem ein?

Kranjc: Das bestehende Mautsystem ist inzwischen in die Jahre gekommen. Wir haben es mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen zu tun, das lange Staus an den Mautstationen verursacht. Deshalb benötigte Slowenien ein topmodernes und barrierefreies – d. h. ein Mautstation-freies – Mautsystem wie DarsGo.

Welche Routen deckt das neue Mautsystem ab?

Kranjc: DarsGo deckt alle Autobahnen und den Karawankentunnel ab.

Was geschieht mit den Karten und Boxes, die derzeit verwendet werden?

Kranjc: DARS-Karten und ABC-Toll Boxes, die bisher verwendet wurden, verlieren ab dem 1. April 2018 ihre Gültigkeit. Das aktuelle Guthaben wird dem Kunden natürlich erstattet. Die Nutzer können sich ab jetzt für das neue Mautsystem anmelden.

Herr Bračun, was bietet DKV im Zusammenhang mit der slowenischen Maut an?

Bračun: DKV kommt dort ins Spiel, wo es die Mautnutzer mit einem Verwaltungsaufwand zu tun haben, wenn sie sich für die slowenische Maut anmelden. Wir unterstützen unsere Kunden, indem wir ihnen diesen Aufwand abnehmen und ihnen die Möglichkeit geben, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, nämlich die Waren rechtzeitig auszuliefern. Um das zu erreichen, bieten wir einen einzigartigen Anmeldeservice an. Fahrzeuge, die bereits über DKV in Slowenien angemeldet sind, werden dem Kunden auch für das neue Mautsystem vorgeschlagen. Der Anmeldeaufwand wird auf diese Weise erheblich verringert.

Wie bekommt der Nutzer seine Toll Box?

Bračun: Der Nutzer kann wählen, ob ihm seine On Board Units (OBUs) kostenlos innerhalb der Europäischen Union geliefert werden sollen oder ob er sie bei einer vorausgewählten DARS-Servicestelle abholen möchte.

Welche zusätzlichen Leistungen bieten Sie an?

Bračun: Wir treten als Full-Service-Anbieter auf. Das bedeutet, dass wir unseren Kunden nicht nur die slowenische Maut anbieten, sondern wir bieten alles an, das für ein umfassendes Lieferkonzept benötigt wird, wie z. B. Mautabrechnung in 30 europäischen Ländern, eine ausreichende Versorgung mit Kraftstoff an über 48.000 Tankstellen in ganz Europa sowie Steuererstattungs- und Fahrzeugservice. Der Kunde erhält nur eine einzige Rechnung mit einer transparenten Aufstellung aller Kosten.

Vielen Dank für das Interview.