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DKV Euro Service: News und Presse

31.07.2018 zurück Pressemitteilung

Schnelle Prototypen und echte Pain Points

Neun Monate lang entwickelten sie verschiedenste Prototypen, diskutierten mit Fahrern, Disponenten und Notrufzentralen und warfen zwischenzeitlich alles wieder über Bord. Kürzlich stellten sie ihr finales Konzept dem DKV in Ratingen vor: Im Rahmen eines Studienprojekts haben acht Studenten der Technischen Universität München sowie der Universität Modena und Reggio Emilia ein Konzept entwickelt, das schnelle Hilfe zwischen DKV Kunde und Pannendienst vermittelt. Das Projekt war an das internationale SUGAR Netzwerk angebunden, bei dem Unternehmen und Universitäten zu konkreten Fragestellungen kooperieren.

Design Thinking – schnell zum Prototypen

„Für beide Seiten war es eine ganz neue Herangehensweise, bei der wir sehr viel voneinander gelernt haben“, berichtet Kim Remy, Product Manager Vehicle Services, die die Studenten von DKV Seite aus betreute. Methodisch setzte die Gruppe auf den Design-Thinking-Ansatz, bei dem verschiedene Prototypen möglichst schnell entwickelt und dann in Abstimmung mit den potenziellen Nutzern weiter verfeinert werden. Mit kreativen Techniken versuchten die Studenten, die Wünsche der verschiedenen Stakeholder möglichst genau zu verstehen – unter anderem bastelten sie Prototypen für Apps auf dem Papier, setzten Rollenspiele ein und besuchten Truck-Fahrer und Fuhrparkleiter in ihrer typischen Arbeitsumgebung.

Spannende Einblicke und echte Pain Points

Eines wurde bei den Gesprächen schnell klar: „Im Pannenfall ist schnelle und transparente Kommunikation besonders wichtig“, sagt Kim Remy. Die vielen Beteiligten und verschiedenen Sprachen stellen eine ganz besondere Herausforderung dar. Im Pannenfall muss zwischen Fahrern, Fuhrparkleitern, Notrufzentralen und Pannendienst koordiniert werden – und das für jeden Ort in Europa. Das Konzept der Studiengruppe setzt genau dort an und will die Kommunikation durch intelligente Vernetzung noch schneller und transparenter machen.

Aus einer Idee wird ein Projekt

Nach der Abschlusspräsentation in Kalifornien und schließlich in Ratingen ist das externe Projekt zwar beendet, aber für den DKV beginnt nun erst der zweite Teil der Arbeit. Aufbauend auf dem Konzept bereitet der Bereich Fuel / Vehicle Services ein weiteres internes Projekt vor und berechnet einen Business Case. „Es war toll zu sehen, mit wie viel Gründergeist die Studenten an die Aufgabe herangegangen sind. Diesen Spirit wollen wir uns erhalten und wenn möglich schnell ein passendes Produkt auf die Straße bringen“, sagt Kim Remy. Denn wie die Projektgruppe gezeigt hat: Der Bedarf für eine gemeinsame Plattform ist auf jeden Fall vorhanden.

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